Interaktive Displays

Mindestanforderungen | Pflege und Wartung

Interaktive Displays haben sich in Deutschlands Schulen als zentrales Element moderner Lernumgebungen etabliert. Sie kombinieren Tafelarbeit, digitale Inhalte, kollaborative Methoden sowie den direkten Zugriff auf Lernplattformen – und erfüllen damit wichtige Anforderungen der KMK‑Strategie „Bildung in der digitalen Welt“.

Interaktive Displays bieten Schulen u. a.:
✅ hochwertige Visualisierung komplexer Lerninhalte
✅aktive Schülerbeteiligung durch Multi Touch
✅direkte Integration von Web Tools, Lernplattformen & Cloud Diensten
✅ effiziente Unterrichtsvorbereitung & Dokumentation

Damit Bildungseinrichtungen diese Vorteile langfristig nutzen können, definieren Schulträger‑Guidelines klare Mindeststandards .

Bildschirmgröße

75–86″ Displaygröße

Gute Lesbarkeit für ganze Lerngruppen; ersetzt klassische Tafelflächen

Auflösung

4K-Auflösung

Scharfe Darstellung wichtiger Inhalte (Texte, Karten, Diagramme)

Helligkeit

4000cd/m2

Sichtbarkeit auch in hellen Räumen

Kontrast

1200:1 (dynam. 5000:1)

Ermöglicht Gruppenarbeit & kollaborative Lernformen

Reaktionszeit

Bildschirm < 8 ms
Touch < 5 ms

Ermöglicht Gruppenarbeit & kollaborative Lernformen

Touch‑Punkte

Mindestens 29 Berührungspunkte

Ermöglicht Gruppenarbeit & kollaborative Lernformen

Betriebssystem

Integriertes Android‑System

Nutzung ohne PC, Apps & Whiteboard‑Tools sofort verfügbar

Eingänge / Schnittstellen

Mind. HDMI 2.x (mind. 1x), 2xUSB3, 2xUSB2, 1xUSBC, ggf. DisplayPort; HDMI-Out 2x LAN, Audio-In/Audio-Out

Kompatibilität mit Schul-Laptops/Tablets, Dokumentenkameras, externe Lautsprecher.

Glas
Glashärte
Technologie

Antireflex-Beschichtung
Mohs 7
Zero-Bonding

Gute Lesbarkeit auch in hellen Klassenzimmern
Haltbarkeit

Lebensdauer

50.000 Stunden

Geringe Folgekosten, minimale Wartung

Interaktive Displays bieten gegenüber interaktiven Beamern eine ganze Reihe technischer Vorteile, die sowohl den täglichen Unterrichtsbetrieb als auch die langfristige Wirtschaftlichkeit deutlich verbessern.

Interaktive Displays liefern eine konstant hohe Helligkeit und 4K‑Bildqualität, unabhängig von der Raumbeleuchtung. Sie benötigen kein Abdunkeln, bleiben auch bei Tageslicht klar lesbar und verlieren über die Betriebszeit hinweg keine Leuchtkraft.
Interaktive Beamer hingegen sind in ihrer Darstellung von Umgebungslicht, Lampenalterung und Schattenwürfen abhängig. Selbst bei idealen Bedingungen bleibt die Bildwiedergabe meist weniger klar und kontrastreich als bei Displays.

Ein interaktives Display besitzt integrierte Infrarot‑ oder kapazitive Touch‑Sensoren, die präzise Eingaben mit Finger oder Stift ermöglichen – direkt auf der Oberfläche. Viele Modelle bieten zudem Mehrpunkt‑Interaktion für Gruppenarbeit.
Ein interaktiver Beamer benötigt dagegen zusätzliche Kameras, Module oder Spezialstifte, um überhaupt Interaktivität zu ermöglichen, weshalb die Genauigkeit abhängig vom Setup ist und schneller Fehler auftreten können.

Displays sind für den Dauerbetrieb ausgelegt und erreichen Lebensdauern von ca. 50.000 Betriebsstunden, ohne dass Lampen oder Filter gewechselt werden müssen

Interaktive Beamer benötigen regelmäßige Wartung, die die Betriebskosten und die Ausfallzeiten deutlich erhöhen :
* Lampenwechsel (3.000–6.000 Stunden)
* Filterreinigung
* optische Justierung

Die Schreibfläche eines Displays ist frei von Schatten oder Spiegelungen. Lehrkräfte stehen nicht im Lichtstrahl und werden nicht geblendet.
Bei Beamern – selbst bei Ultrakurzdistanz – entsteht häufig Schlagschatten, besonders bei Interaktion an der Tafelfläche

Moderne interaktive Displays besitzen ein integriertes Android-System, mit dem Whiteboard‑Apps, Browser und Unterrichtswerkzeuge sofort einsatzbereit sind – ganz ohne externen PC. Unterricht kann sofort beginnen, Updates laufen automatisch.

Interaktive Beamer funktionieren hingegen nur als Anzeigegerät, benötigen also immer einen zusätzlichen PC oder ein weiteres Endgerät zur Bedienung.

Durch die fehlenden Verschleißteile sind Displays insgesamt robuster und zuverlässiger. Schulträger und Landesleitfäden heben ihre hohe Zuverlässigkeit und geringen Servicebedarf hervor, was im Unterrichtsbetrieb entscheidend ist.

Beamer unterliegen deutlich häufiger technischen Störungen: von Lampendefekten bis zu verstaubten Optiken oder Kalibrierproblemen.

Viele Display‑Systeme lassen sich mithilfe von elektrischen Höhenverstellungen ergonomisch anpassen und unterstützen damit barrierefreien Unterricht.
Displays zeigen Inhalte ohne Verzerrungen, Flimmern oder Farbänderungen entlang der gesamten Oberfläche – ein Vorteil für Sehkomfort und inklusiven Unterricht.

KategorieBeamer/interaktiver Beamerinteraktives Display
Bildqualitätabhängig von Raumhelligkeit; geringerer Kontrast4K, hohe Helligkeit, keine Schatten
InteraktivitätZusatzkamera/Stifte nötigdirekt im Display integriert, Multi‑Touch
WartungLampen‑/Filterwechsel nötignahezu wartungsfrei, 50.000 h Lebensdauer
MontageDeckenmontage + WhiteboardWandmontage oder mobiler Trolley
Kostenhöhere Folgekostenlangfristig wirtschaftlicher

Größenauswahl der Displays nach Raumgröße
Halterungssystem nach Nutzung auswählen (mobile oder feste Installation)
Bei Pylonen darauf achten, dass Kontergewichte verändert werden können

– Wandmontage sicher befestigen; Lasten prüfen
– Berücksichtigung der Sichtachsen & Barrierefreiheit
– DGUV‑konforme Installation obligatorisch (elektrische Sicherheit)
– Kabel für Hubvorgänge flexibel anbringen

– Regelmäßige Reinigung der Glasflächen
– Vermeidung von Objekten, die die Glasoberfläche beschädigen können
– Portsicherung „mitdenken“

– Bei Androidsystemen Update beachten
– Lüftung und Filter reinigen, verhindert Überhitzung; Staub reduziert Lebensdauer
DGUV‑Prüfung (DGUV 202-021) jährlich berücksichtigen

Wir unterstützen Schulen und Schulträger dabei:
✅ bedarfsgerechte Display‑Lösungen auszuwählen,
✅ Förderbedingungen (z. B. Digitalpakt) zu berücksichtigen,
✅technische Mindeststandards einzuhalten,
✅Montage, Wartung & Service professionell zu organisieren.

Lassen Sie uns gemeinsam Ihre digitale Lernumgebung modernisieren. Kontaktieren Sie uns für eine unverbindliche Erstberatung.

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